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Legierungen

Verbesserung durch Rezeptur

Legierung stammt aus dem Lateinischen und bezeichnet das Verbinden bzw. Zusammenschmelzen von verschiedenen Metallen oder ebenso Metallen mit Nichtmetallen. Oftmals weisen die entstandenen Materialien neue Eigenschaften auf, welche denen reiner Metalle überlegen sind, beispielsweise hinsichtlich der Härte, Farbe, Beständigkeit gegen Korrosion, Dehnbarkeit etc. Eine Legierung ähnelt den Ausgangsmetallen kaum noch, zum Beispiel Weißgold, welches zwar zu 55 bis 75 Prozent aus Gold besteht, jedoch wird die Farbe durch zugesetztes Palladium vollkommen entzogen. Sehr geringe Mengen von Legierungsmetallen können die Legierungseigenschaften sehr stark verändern.

Goldschmieden

Beim Goldschmieden werden die Metalle aufgrund der oftmals ungenügenden Eigenschaften selten in ihrem reinen Zustand verwendet, sondern es wird fast immer mit Legierungen gearbeitet. Gold ist im reinen Zustand zu weich. Die klassische Legierung ist hierbei die Dreistofflegierung Gold, Silber und Kupfer, wobei die verschiedenen prozentualen Anteile die unterschiedlichen Eigenschaften sowie Färbungen ergeben. Erfahren Sie hier mehr über das Gelbgold.


Silberlegierung

Silber lässt sich mit anderen Metallen sehr gut legieren und die heutzutage gebräuchlichste Silberlegierung ist 925er Silber, auch als Sterlingsilber bezeichnet. Hierbei werden 92,5 Prozent Silber sowie 7,5 Prozent Kupfer zur Steigerung der Festigkeit miteinander verschmolzen und es entsteht hochwertiger Silberschmuck. Zum weiteren Veredeln stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, beispielsweise das Rhodinieren. Hierbei wird mit einer feinen Schicht Rhodium überzogen, wodurch dem Silber ein weicher und matter Glanz verliehen wird. Neusilber hingegen ist kein Silber, sondern eine dem Silber ähnliche, weiße Unedelmetalllegierung, die aus Kupfer-Nickel-Zink besteht. Je nach Bedarf kann Silber ebenso vergoldet werden. Erfahren Sie hier mehr über Silber.

Edelstahl

Aufgrund der besonderen Eigenschaften gewinnt Edelstahlschmuck immer mehr an Bedeutung. Hauptsächlich besteht Edelstahl aus Eisen und verschiedenen Legierungselementen, welche je nach Edelstahlart sowie Gebrauch unterschiedlich sind. Chrom zählt zu den wichtigsten Legierungselementen, da dadurch an der Stahloberfläche die schützende Oxydschicht entsteht, wodurch Edelstahl gegen Korrosion widerstandsfähig (rostfrei) ist. Erfahren Sie hier mehr über Edelstahl als Schmuckmetall.

Graugold


Die hochwertige Legierung Graugold bezeichnet im  585er Bereich z.B. 585 Teile Gold, 195 Teile Palladium sowie weitere Zusatzmetalle. Das Material wird im Gegensatz zu Weißgold dunkler und weist einen edlen Anthrazit-Farbton auf. Der manchmal gering vorhandene Gelbstich wird durch die Beigabe des Palladiums zu Gold vollständig eliminiert. Diese Legierung wird nicht rhodiniert, damit der Farbkontrast erhalten bleibt. Aufgrund der höheren Härte ist das Material resistenter. Erfahren Sie hier mehr über Graugold.

 

Keines der Edelmetalle Gold, Silber, Palladium und Platin wird im reinen Zustand verarbeitet, da Gold und Silber zu weich sind. Daher müssen die Metalle durch die Legierung mit anderen Metallen zum Verarbeiten geeigneter gemacht werden. Besonders wenige zusätzliche Bestandteile müssen beispielsweise für Platinringe eingebracht werden. Die Reinheit liegt hier bei 95 Prozent (950PT) das bedeutet jeder Platinring hat nur 5% Legierungszusätze.
Für Allergiker spielt die Art der Legierung eine besondere Rolle. Spezielle nickelfreie Legierungen wie wir sie  verarbeiten bieten den Allergikern Schutz.  

 

 

Material

Je nach Material (Gold, Platin, usw.) sind verschiedene Feingehalte möglich (z.B. 585, 750,- usw).Der Feingehalt beziffert den Anteil des Edelmetalls bezogen auf 1000 Teile. Also ein 750er Goldring hat z.B. 750 Anteile Gold und 250 Anteile andere Legierungsbestandteile. Hier einige Beispiele:

Feinanteile