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Härte

Nicht alle Ringe sind gleich hart

Auch wenn goldene Trauringe heute begehrt sind wie eh und je, bestehen sie doch selten aus reinem Gold. Man produziert sie fast ausschließlich in legierter Form. Grund dafür ist der hohe Preis, aber auch die Weichheit des Goldes. Damit es fester und widerstandsfähiger wird, seine hoch glänzende Oberfläche aber behalten kann, werden ihm Metalle beigemischt. Für Farbgoldlegierungen nutzt man Feingold, Feinsilber und Kupfer. Rosé- und Rotgoldlegierungen enthalten Kupfer und Silberanteile, damit das Schmuckstück widerstandsfähiger wird.

Der Goldgehalt dieser Legierungen wird seit über 120 Jahren in Promille angegeben und nicht in Karat. Je höher der Gehalt, desto intensiver die Farbe. Ein solider Trauring sollte aus einer Legierung mit einem Mindestanteil von 58,5 Prozent Feingold hergestellt sein. Dieses 585er Gold kann alltäglicher Beanspruchung standhalten.

In der Natur kommt Gold in einem warmen Gelbton vor. Bis 1995 mischte man Nickel bei, um den Gold Farbe zu entziehen und es weiß zu machen. Da sich in den letzten Jahrzehnten Nickelallergien stark ausbreiteten, verbot die EU 1995 den Einsatz von Nickel in Schmuckprodukten. Seither versucht man mit einer Vielzahl von Legierungen, Gold seine natürliche Farbe zu entziehen. Dazu verwendete man überwiegend Mangan oder Palladium. Doch nur durch die Beschichtung mit Rhodium wird ein Goldring richtig weiß.

Immer öfter findet Palladium für Eheringe Verwendung. Dieses eigenständige Edelmetall gehört zu den Platinen. Von Natur aus ist Palladium silberweiß, hat nahezu identische Merkmale wie Platin, ist aber härter. Seit dem Verbot von Nickel hat Palladium die Führungsrolle bei Weißgoldlegierungen übernommen.

Auch Titan hat sich in der Trauringproduktion durchgesetzt. Es hat eine sehr hohe Festigkeit und eine relativ geringe Dichte. Außerdem ist Titan antiallergen, korrosions- und hitzebeständig. Titanringe sind angenehm leicht, aber trotzdem robust. In Kombination mit Edelmetallen wie Gold, Silber, Palladium und Platin bieten sie eine enorme Vielfalt in der Gestaltung.

Unabhängig vom Ausgangsmaterial hat außerdem die Herstellung Einfluss auf die Härte der Trauringe. So werden Rohlinge, aus denen die späteren Trauringe entstehen, beispielsweise verdichtet. Das geschieht durch verschiedenste Verfahren, welche sich je nach Hersteller sehr stark unterscheiden können. Der Arbeits- und Zeitaufwand solcher Verfahren lohnt sich jedoch, da dadurch deutlich bessere Qualitäten erreicht werden. Besonders einfache und preisgünstige Eheringe sind oft gar nicht verdichtet oder gehärtet. Teilweise sogar, wie oft im Ausland üblich, nur gegossen. Von solchen Qualitäten sollte man beim Trauringkauf die Finger lassen. Wir garantieren, dass alle unsere Rohlinge aus Deutscher Produktion hoch verdichtet sind und gehärtet wurden. Der höchste Aufwand wird beispielsweise bei unserer MarryGold Kollektion betrieben. Um die hier geforderte Härte zu erreichen wird jeder Ring einem sehr aufwendigen und langwierigen Umformungs- und Verdichtungs-Prozess unterzogen. Die hierfür eigens entwickelten Maschinen findet man so in keiner anderen Manufaktur wieder. Der Aufwand ist enorm und das Resultat alle Mühe Wert. MarryGold Ringe sind die härtesten Ringe aus deutscher Produktion, welche wir Ihnen anbieten können.