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Goldpreis

Aktueller Goldpreis und Entwicklung

Goldpreis - Entwicklung und Abhängigkeiten

Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles, schrieb Goethe 1808 in seinem Faust, denn Gold war damals bereits eine der sichersten Kapitalanlagen: Gold hat im Lauf der Geschichte von der Antike bis heute nie seinen Wert verloren und galt und gilt als Maßstab für den Reichtum von Staaten, Unternehmen und Personen. Bis heute werden von den Staatsbanken Goldreserven gehortet, die zwar nicht mehr den Gegenwert der im Umlauf befindlichen Banknoten und Münzen darstellen, aber dennoch die Wertstabilität der Währungen sichern helfen.

Der Goldpreis ist in erster Linie von der Weltwirtschaftslage abhängig, weil Gold von allen großen Institutionen und auch von Staaten als stabile Anlage genutzt wird. Als der Wert des gelagerten Goldes eines Staates noch im vorigen Jahrhundert dem Wert der im Umlauf befindlichen Geldscheine entsprach, konnte jeder Geldschein ohne weiteres Rechnen gegen eine entsprechende Menge an Feingold eingewechselt werden.

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Da das gelbe Edelmetall weltweit überall zum gleichen Goldpreis gehandelt wird, und der Wert von der Weltwirtschaftslage abhängt, die seit Jahrzehnten immer weiter wächst, wird es von nationalen Konjunkturflauten nahezu unbeeinflusst im Gegensatz zu Aktien oder Fonds. Allein in den letzten zehn Jahren legte der Goldpreis um circa 700 Prozent zu. Daher kaufen viele Menschen bei wirtschaftlichen Krisen oder wachsender Inflation größere Mengen an Gold, um ihre Vermögensbestände zu sichern. Deshalb ist es nicht außergewöhnlich, dass der Goldpreis im Laufe weltweiter Wirtschaftskrisen ansteigen kann, weil Gelddepots aufgelöst und Aktienpakete aus Sicherheitsgründen in Gold gewechselt werden. Zieht die Wirtschaft wieder an, hat dies oftmals einen nachlassenden Goldpreis zur Folge. Der aktuelle Goldkurs ist demnach von unterschiedlichen, nicht vorhersehbaren und auch nicht beeinflussbaren wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen abhängig, so dass sich eine etwa stündlich stattfindende Neufestsetzung des Goldpreises durchgesetzt hat. Aus Gründen der Praktikabilität arbeiten Bankhäuser und Juweliergeschäfte mit Tageswerten, zu denen Gold erworben oder verkauft werden kann. Für den schnellen Gewinn ist Gold ungeeignet: Eine sicher wachsende Gold-Rendite braucht Zeit.

Bei der Investiton in Gold - besonders in Form von Schmuck - kommt es auf die Reinheit oder den Feingehalt an, der in der Regel durch die Beimischung von Kupfer oder Silber in unterschiedlichen Anteilen entsteht, um Farbnuancen und die nötige Härte zu erzielen, die notwendig ist, um Goldschmuck in Form zu halten. Schmuckstücke sind in Deutschland hauptsächlich als 333er, 585er,  750er oder gar 916er Goldlegierungen gekennzeichnet beziehungsweise gestempelt. Reines Gold (999er) ist zur Schmuckherstellung zu weich und wird hauptsächlich in Barrenform gehandelt. Der Goldgehalt hat Auswirkungen auf den Goldpreis: Je höher er liegt, desto wertvoller ist das Gold- oder Schmuckstück.