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GIA

Eine der gefragtesten Expertisen für Diamanten

Test

GIA

Der Handel mit Diamanten basiert auf einem Vertrauensverhältnis zwischen Händlern und Kunden. International anerkannte Zertifikate objektiver gemmologischer Institute bilden die Grundlage zur Klassifizierung und Bewertung von Edelsteinen. Das GIA, Gemological Institute of America, gilt neben dem HRD, Hoge Raad voor Diamant, und dem IGI, International Gemological Institute, als renommiertestes Institut zur Erforschung und Bewertung von Edelsteinen. Die Expertisen der Non-Profit-Organisation werden auf der ganzen Welt anerkannt und haben mit ihren Standards die Expertisen anderer Institute nachhaltig beeinflusst.


Gründer und Leitfigur - Robert M. Shipley

In den 1930er Jahren, mitten in der großen Depression, gründete ein Mann mit einer Vision das Gemological Institute of America als Forschungs- und Bildungseinrichtung und revolutionierte damit die Grundlagen des Edelstein- und Schmuckhandels. Was im Jahre1931 bescheiden in einem Privathaus in Los Angeles anfing, ist heute eines der weltweit führenden Institute auf dem Gebiet der Gemmologie.

Shipley hatte seine Karriere als Juwelier in Kansas begonnen. Seine mangelnde Ausbildung führte zu gravierenden Fehlern. In den 1920er Jahren studierte er in Paris Kunst und bildete sich in gemmologischen Fernkursen der National Association of Goldsmith of Great Britain fort.

Inspiriert durch diese Kurse kehrte Shipley mit einer Idee in die USA zurück, der Professionalisierung des Schmuck- und Diamantenhandels durch Bildung. Dieser Themenbereich wurde durch ein Angebot von Labortechnik flankiert. Shipley gab in ganz Amerika Seminare und förderte die Weiterbildung.

Im Jahre 1934 gründete Shipley die American Gem Society als Vereinigung erfahrener Juweliere sowie die bis heute erscheinende Fachzeitschrift „Gems & Gemology“.
Shipley senior, der sich im Jahre1952 zurückzog, ist eine charismatische Figur, deren Inspiration und Integrität das GIA nachhaltig geprägt haben.


Ziele und Richtlinien

Bereits Shipley suchte nach Standards zur Wertermittlung von Edelsteinen und Diamanten. Die berühmten 4 C, die sich in allen seriösen Expertisen finden, wurden in den 1940er Jahren am Gemological Institute of America entwickelt, Carat, Clarity, Color und Cut wurden zu Richtlinien des Handels mit Diamanten. 1953 kamen die Spezifizierung der Farbskala von D bis Z sowie die Festlegung der Reinheitsstufen von F bis P3 hinzu.

Heute bietet das Labor des GIA den umfangreichen Diamond Grading Report, DGR. Der Marktwert bleibt im Zertifikat unbeachtet. Der DGR gilt jedoch als seriöse Grundlage zur Bestimmung des Steines selbst. Viele Solitärringe werden heutzutage mit dieser Zertifizierung ausgeliefert.

Zur Garantiesicherung kann der Diamant mit einer für das Auge nicht sichtbaren Registriernummer versehen werden, die auf dem Zertifikat wiederkehrt. Das Labor beschäftigt sich auch mit der Bewertung von Farbedelsteinen und Perlen.

Das Gemological Institute of America hat seinen Hauptsitz in Carlsbad, Kalifornien. In 14 weiteren Ländern gibt es Niederlassungen. Neben der Forschung zur Gemmologie und der Einschätzung von Diamanten, Edelsteinen und Perlen, stehen Ausbildung, sowohl in Kursform als auch in Studiengängen, sowie die Entwicklung von Labortechnik im Vordergrund. Mit dem „Richard T. Liddicoat Gemological Library and Information Center" verfügt das GIA zudem über eine der größten Fachbibliotheken.