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Galvanik

Galvanische Behandlung von Oberflächen bei Schmuck und Trauringen

Die Galvanisierung von Schmuck

 

Die Galvanisierung ist ein Verfahren zur Behandlung metallischer Oberflächen, das auch bei der Schmuckherstellung verwendet wird. Die Galvanotechnik ist auch aus der Behandlung von Elektroplatinen bekannt. In einem elektrolytischen Bad werden Metalle unter Strom gesetzt und so mit einem Überzug aus einem anderen Metall versehen. Das wird zum Beispiel gemacht, um Metalloberflächen vor Korrosion zu schützen.



Die bekannteste Anwendung der Galvanisierung beim Schmuck ist das Vergolden. Hierzu werden metallene Schmuckstücke in ein Goldbad gegeben und unter Strom gesetzt. Die Goldpartikel schlagen sich an der Oberfläche des Metalles nieder und überziehen es mit einer ganz dünnen Schicht.

Die Dicke der Metallschicht und das Ergebnis hängen zum einen von den verwendeten Materialien, zum anderen auch von der Stromstärke und der Dauer der Behandlung ab. Je stärker die Stromzufuhr und je länger die Behandlung, desto dicker ist die Schicht. Auch die Anordnung der Metalle ist bei der Galvanisierung wichtig. Das Schmuckstück, das mit einer Schicht aus einem anderen Material überzogen werden soll, befindet sich am Minuspol, der Katode. Am Pluspol, der Anode, befindet sich das Metall, mit dem das Schmuckstück überzogen werden soll also zum Beispiel Gold.
Die Galvanisierung dient aber nicht nur dazu, den Schmuck mit einer Goldschicht oder Silberschicht zu überziehen, sondern es wird auch zur Oberflächenhärtung angewendet. Schmuck wird dadurch also widerstandsfähiger. Es gibt mehrere Gründe für eine Galvanisierung:

  • Veredelung von Schmuck in Form eines Gold- oder Silber Überzuges
  • Veränderung der Farbe zum Beispiel bei Roségold
  • Verbesserung des Glanzes
  • Verbesserung der Haltbarkeit 

Bevor Schmuck galvanisiert werden kann, muss er zunächst bearbeitet werden. Er wird geschliffen und poliert und je nach Ausgangsmaterial auch mit einem Leitlack überzogen. Wichtig ist vor allem, dass die Gegenstände entfettet werden, da überall dort, wo Fett haftet, kein Metall haften bleibt. Bei unzureichender Reinigung wird der Schmuck ungleichmäßig überzogen.


Nicht nur Schmuck kann behandelt werden


Zwar ist die Galvanisierung bei der Schmuckherstellung sehr wichtig, aber es können im Prinzip beliebige Gegenstände galvanisiert werden. Metallgefäße, Wasserhähne oder Besteck können zum Beispiel mit einem Metallüberzug versehen werden. Besteht das Ausgangsmaterial nicht aus Metall, wird es zuerst mit einem Silberleitlack überzogen. Auf diese Weise lassen sich auch nicht metallische Gegenstände wie zum Beispiel Schuhe oder auch Modeschmuck vergolden oder versilbern. Sehr beliebt ist das Vergolden von Babyschuhen oder anderen Erinnerungsstücken.


Schmuck galvanisieren lassen


Vorhandener Schmuck kann durch eine Galvanisierung aufgewertet werden. Unsere Goldschmiede kann zum Beispiel Schmuck aus Silber oder ein Uhrenarmband aus Edelstahl vergolden. Diese Dienstleistung ist nicht teuer und kann aus einem einfachen, aber lieb gewonnenen Schmuckstück etwas ganz Besonderes machen.
 
Hier ein Beispiel einer Vergoldung in unserer Kölner Filiale: