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Einschlüsse

Ich sehe was, was Du nicht siehst

Einschlüsse bei Diamanten - Woraus bestehen diese, wie entstehen sie?

 

Diamonds are a girls best friend - eine zeitlose Aussage im Song von Marilyn Monroe
Der Gedanke an Diamanten lässt das Herz von Frauen höher schlagen. Das galt schon lange vor Marilyn Monroes Song und gilt auch heute noch. Doch was sind eigentlich Diamanten? Rein wissenschaftlich betrachtet handelt es sich bei Diamanten um ein Mineral als kubische Modifikation des Kohlenstoffs, der unter starkem Druck komprimiert wurde. Klingt ziemlich trocken und erklärt die Begeisterung in der Damenwelt nicht wirklich. Erst kunstvoll geschliffen und in Gold gefasst entsteht daraus der Stoff, der Frauen schwärmen und träumen lässt. Aber Diamant ist nicht gleich Diamant. Neben der Größe (Karat) und dem Schliff bestimmt auch die Zahl der Einschlüsse und der Färbung den Wert des Edelsteines.

Diamant mit deutlichen Einschlüssen in 3D (mit der Maus bewegen)
 

Einschlüsse bei Diamanten und wie diese entstehen
Im Gegensatz zu anderen Edelsteinen gibt es nur bei Diamanten ein internationales System, welches sich durchsetzen konnte, um die Reinheit zu bestimmen. Dazu werden die Einschlüsse unter zehnfacher Vergrößerung mit einem Mikroskop betrachtet. Sollte dabei keine Unregelmäßigkeit bzw. Einschluss festgestellt werden, wird der Diamant als lupenrein und Typ I, im englischen internally flawless bezeichnet. Zum Typ II zählt man Diamanten, die über Einschlüsse verfügen und der Typ III bezeichnet Diamanten, bei denen die Einschlüsse sehr ausgeprägt sind. Diese Einschlüsse entstehen auf unterschiedliche Art und Weise. Zum einen können diese durch Wachstumsdefizite entstehen, eine andere Variante ist zu finden, wenn Silikatmineralien aus der Umgebung vom Diamanten umschlossen werden. Durch Einschlüsse aus Silikatmineralien besteht die Möglichkeit, den Zeitpunkt der Diamantbildung zu bestimmen. Der älteste bislang entdeckte Diamant soll vier Milliarden Jahre alt sein. Generell gilt, dass auch die heutzutage in Minen geförderten Diamanten vor mehreren hundert Millionen Jahren entstanden sind. Die meisten Diamanten werden in Südafrika, Russland, Australien und Kanada gefördert, aber auch in Deutschland wurden schon Diamanten gefunden. Meist werden Diamanten aus so genannten Pipes erloschener Kimberlitvulkanen gefördert, aber es wurden auch schon Diamanten in der Wüste im Südwesten Afrikas gefunden oder im Küstenbereich des Meeres. Dort sind die Diamanten vermutlich durch Erosion hingelangt.

Einschlüsse können zu Farbvarianten bei Diamanten führen
Die Kristalle des Diamanten sind zwar transparent, aber durch Einschlüsse oder Verunreinigungen können sie auch eine Färbung in gelb, braun, grün oder auch blau, rot, orange, rosa bis hin zu grau oder schwarz aufweisen, auch wenn die letztgenannten Färbungen eher selten zu finden sind. Diese farbigen Diamanten werden als Fancy Diamonds bezeichnet und die Farbe beeinflusst auch den Preis, da diese in der Natur sehr selten vorkommen. So wird ein pinkfarbener Diamant fünfzig Mal höher bewertet als ein gleichwertiger rein weißer Diamant. Aber auch hier ist Vorsicht geboten: mittlerweile kann die Farbe des Diamanten auch durch radioaktive Bestrahlung verändert werden, was den Wert allerdings deutlich senkt. Diese künstliche Färbung muss deswegen im Diamanten-Zertifikat deutlich gemacht werden.