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Die Symmetrie eines Diamanten

Anordnung und Ausrichtung par Excellence

Test

Symmetrie von Diamanten

Die Symmetrie hat Einfluss auf Brillanz und Feuer des Diamanten. Die exakte Anordnung und Ausführung der Facetten ermöglichen einen Lichteinfall, der idealerweise das Optimum des Steins sowohl an Brillanz als auch an Feuer freisetzt.
Schönheit und Wert des Steins hängen also stark von der Symmetrie ab. Mit bloßem Auge häufig nicht erkennbar, wird der Symmetriegrad bei zehnfacher Vergrößerung bestimmt.


Eine Frage des Schliffs

Die Symmetrie eines Diamanten ergibt sich aus der Exaktheit der gesamten geschliffenen Form des Brillanten, der Anzahl und Form der Facetten, der Positionierung von Tafel und Kalette sowie der Form der Rundiste.

Schliff, Symmetrie und Polierung sind aufeinander bezogen und fließen bei Zertifikaten in die Bewertung von Cut (Schliff) und Finish (Polierung und Symmetrie) ein. Die in der Expertise erfasste Bewertung reicht in einer fünfstufigen Skala von „Excellent“ bis „Poor“.

Gerade Anlagediamanten sollten bei hoher Reinheit(ohne Einschlüsse) auch einen hohen Symmetriegrad aufweisen. Sind die Qualität des Steins selbst, Symmetrie der Proportionen, Perfektion und Ausgewogenheit des Gesamtschliffs und der Politur in hohen Graduierungen vorhanden, so liegt ein „perfekter Diamant“ (Triple-X-Stein) vor.
Symmetrie
 

Brillanz und Feuer

Glanz, Feuer, Brillanz und Bewegungsbrillanz hängen entscheidend von der Symmetrie des Diamanten ab.

Bei exakt symmetrischer Anordnung und Ausführung der Facetten in Größe und Regelmäßigkeit, genauer Zentrierung und geometrischer Übereinstimmung von Kalette (Teil des Diamanten unterhalb der Rundiste, einschließlich der Spitze) und Tafel (größte Facette in der Mitte der Krone eines geschliffenen Diamanten) kann das einfallende Licht entsprechend gebrochen werden und erzeugt das lebendige Funkeln und Glänzen des Steins.

Sämtliche Facetten müssen exakt ausgeschliffen sein. Die Facettenspitzen des Ober- und Unterteils sollten genau auf die Rundiste treffen.

Von Bedeutung ist auch die Symmetrie der Rundiste selbst. Sie sollte parallel zur Tafel liegen und in einer durchgehenden Stärke verlaufen. Von der Seite betrachtet dürfen keine Wellungen auftreten. Die Beurteilung der Rundiste erfolgt in fünf Stufen von "very thin" bis "very thick".

Auch die Kalette wird in einer Expertise bewertet: Diese sehr kleine, parallel zur Tafel angebrachte Facette an der Spitze des Steins dient zur Verhinderung von Schädigungen. Im Vergleich zu älteren Diamanten sollte die Kalette heute möglichst klein sein, um den Lichteinfall und somit die Brillanz nicht zu mindern.

Der häufigste Schliff ist der klassische, runde Brillantschliff. Hier sind Form und Lichtbrechung auf das Harmonischste vereint.
Mitunter finden sich zusätzliche Facetten. Diese können einen Mangel kaschieren oder auf unprofessionelle Bearbeitung hinweisen und die Brillanz negativ beeinflussen.

Exakter Schliff, makellose Symmetrie, harmonische Proportionen, Reinheit und gesamte Bearbeitung wirken entscheidend auf die Brillanz (die Intensität der Lichtreflexion) und das Feuer (die Brechung des Lichts in die Spektralfarben) des Steins.

Symmetrie und Polierung werden in Zertifikaten gemeinsam als Finish bezeichnet. Der gesamte Schliff sowie die Proportionen bestimmen über die Symmetrie des Diamanten und somit über seinen Wert.