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Brünieren von Schmuck

Oberflächenbehandlung von Eisen

Der Vorgang des Brünierens für dekorative Schmuckfertigung

 

Eine dekorative Optik ist die Basis für eine formvollendete Schmuckkollektion. Um immer neue, ansprechende Schmuckstücke zu kreieren, gibt es inzwischen eine Vielzahl von Möglichkeiten. Von der Verwendung spezieller Materialien, über den Einsatz von Edelsteinen, bis hin zu ausgefallenen Formen, sind der Kreativität der Schmuckhersteller keine Grenzen gesetzt. Eine besonders einzigartige, aber dennoch dezente Form von Design ist die Fertigung von Schmuck aus geschwärztem Eisen. Diese charismatische Färbung entsteht durch das sogenannte Brünieren. Ein komplexer Vorgang, der Schmuckstücke und auch Trauringe in Unikate verwandelt.

Bedeutung und Ablauf des Brünierens
Das Brünieren bezeichnet die Färbung der Oberfläche von Eisen oder Stahl durch Oxidation. Dabei entsteht ein dunkelbrauner, schwarzer oder blauschwarzer Farbton, der dem Werkstoff sein ausgefallenes Erscheinungsbild verleiht. Diese Metallfärbetechnik ist vergleichbar mit dem Sulfieren von Kupfer oder Silberoberflächen und ist auch unter dem Namen „Bläuung“ bekannt, der sich von dem englischen Begriff „bluing“ ableitet.
Im Gegensatz zu anderen Prozessen der Schmuckbearbeitung wie z.B. der Galvanisierung wird bei dem Brünieren gezielt die vorhandene Oberfläche verändert, statt weitere Schichten, wie Vergoldungen, aufzutragen und diese zu behandeln.
Es gibt zwei verschiedene Formen der Brünierung, die thermische durch Erhitzung und die chemische durch die Verwendung von säurehaltigen Lösungen.
Die chemische Brünierung wird häufig für reines Eisen und niedrig-legierte Stahlarten verwendet. Bei diesem Vorgang erhält die Oberfläche ihre Färbung, indem eine Oxidation mit Hilfe von sauren sowie alkalischen Lösungen oder Salzschmelzen eingeleitet wird. Diese Brünierung erzielt äußerst intensive Ergebnisse, bei denen sich der Farbton nach diversen Kriterien, darunter Temperatur, Dauer der Behandlung und Qualität des Werkstoffes, richtet.
Die zweite Variante ist das thermische Brünieren. Jenes ist eine Färbetechnik, bei welcher der Werkstoff entweder in einem Ofen oder in einem speziellen Bad aus Sand oder Öl bei circa 250-350 Grad erhitzt wird. Auf diese Weise entsteht die Oxidation der Oberfläche, die für die Färbung verantwortlich ist.
Der daraus resultierende Farbton ist abhängig von unterschiedlichen Faktoren, wie der Dauer und der Temperatur der Erhitzung sowie den Begleitstoffen des verwendeten Materials.
Die Optik lässt sich zusätzlich verfeinern, wenn brünierte Schmuckstücke oder Trauringe aus Eisen mit anderen Materialien, darunter Gold oder Rotgold, kombiniert wird, wie bei der Schmuckkollektion von „Oro Ferro“ (Quelle:oroferro.de)
Durch die ausgefallene Farbe sind brünierte Schmuckstücke stets ein Symbol für Individualität, das nicht zu aufdringlich ist. Somit gelingt mit der Brünierung die perfekte Symbiose aus Purismus und Extravaganz, die jeden Stil unterstreicht, statt ihn zu dominieren.
Oro Ferro Ringe aus Eisen
Oro Ferro Trauringe aus brüniertem Eisen und Rotgold