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Zirkonia

Trauringschmiede

Zu besonderen Anlässen wird seit jeher besonderer Schmuck angelegt. Die Symbolkraft von Edelsteinen, gefasst in Gold und Silber, bekräftigt seit Jahrhunderten die Bündnisse der Liebe: Verlobung und Hochzeit. Ob die Braut nun ein Diadem auf dem Haupt oder ein Collier um den Hals trägt, sie steckt bei der Trauung dem Bräutigam als Geste der Verbundenheit einen Ring an den Finger und erhält von ihm als Bekundung seiner ewigen Liebe ebenfalls einen Ring. Dagegen gelten Verlobungsringe - wie beispielsweise Zirkoniaringe - seit Jahrhunderten als Heiratsversprechen. Nicht selten werden sie von einem Edelstein geziert, wobei gerne weißen Steinen wie zum Beispiel Diamanten oder blauen wie dem Saphir als Bekenntnis der Treue der Vorzug gegeben wurde. Edelsteine wie Diamanten oder Saphire, Rubine und Smaragde sind funkelnde, schimmernde, geheimnisvolle Schätze der Natur. Tief im Gestein verborgen, werden sie selten gefunden und sind mühsam zu gewinnen und zu bearbeiten. Die schönen Steine sind begehrt und ganz sicher die Kosten ihrer Anschaffung wert.

Phantasievolles Verhältnis zu Juwelen

Doch schon Herrscher wie Ludwig der XV. oder Preußens Monarchen kannten den Preis dieser Schönheit und bedienten sich deshalb gewisser Methoden, um ihren Repräsentationsgelüsten nachgehen zu können ohne sofort den Bankrott erklären zu müssen. Der eine ernannte einen gewissen Herrn Strass zu seinem Hofjuwelier, welcher sich vor allem dadurch auszeichnete, nahezu echt aussehende Diamantimitate aus mit Blei versetztem Glas zu schaffen. Preußens Könige dagegen fanden es angemessen, sich für Krönungsfeierlichkeiten Edelsteine auszuleihen oder auch zu späteren Zeiten einmal vorhandene Steine zur anderweitigen Verwendung aus Kronen zu entfernen.

Der Zirkonia

Die Suche nach einem weniger kostspieligen Edelstein als Alternative für den Diamanten dauerte lange. Obwohl bereits anfangs des letzten Jahrhunderts dazu experimentiert wurde, glückte es russischen Wissenschaftlern des Lebedew-Institutes für Physik erst in den 70er Jahren, mit dem Zirkonia einen preiswerten Diamantersatz zu synthetisieren. Dieses  Produkt menschlichen Forschergeistes, der Zirkonia können Laien kaum vom Diamanten unterscheiden, sodass Verwechslungen bei Betrachtung mit bloßem Auge durchaus passieren können. Allerdings kann jeder Fachmann einen Zirkon vom Diamanten unterscheiden. Ein Verlobungsring aus Zirkonia stellt jedoch eine günstige Alternative zum Diamantring dar.

Unnatürliches Feuer

Der Zirkonia ist mit einer Mohshärte von 8,5 härter als viele Edelsteine wird aber diesbezüglich vom Diamanten und ebenfalls von Rubin und Saphir übertroffen. Ein Stein wie der Zirkonia ist nicht spaltbar und somit ist es üblich Trauringe  mit Zirkonia künstlich herzustellen. Geschliffen als Brillant, bricht er einfallendes Licht und entzündet mit seinem Farbenspiel mehr Feuer als der Brillant eines Diamanten. Diese vom Fachmann als "unnatürliches Feuer" wahrgenommene Eigenschaft, verrät den Zirkonia sehr schnell. Der spezielle Schliff lässt den Zirkonia auftreffendes Licht in hellen gebündelten Strahlen zurückwerfen und ihn so in der Bewegung funkeln.

Als Steinbesatz für Ringe ist der Zirkonia nicht gut geeignet. Kaum ein anderes Schmuckstück ist stärkeren Fremdeinwirkungen ausgesetzt, als ein Ring welcher an der Hand getragen wird. Jeder Handgriff, jede Tätigkeit des Alltags nimmt Einfluss auf den Ring. Gebrauchsspuren im Material sind nahezu unumgänglich. Dadurch wird auch für nicht-Fachleute sehr schnell ersichtlich, ob es sich bei dem Stein im Ring um einen Zirkon, oder einen echten Diamanten handelt. Das Feuer eines Zirkon verschwindet relativ schnell, da die Oberfläche zerkratzt und im Laufe der Zeit abgetragen wird. Die Schliffkanten des Zirkonia werden durch den Alltag gebrochen und rund geschliffen. Einem Diamanten widerfährt ein solches Schicksal nicht. Auch nach Jahrzehnten sieht er noch aus wie am ersten Tag.

Was ist ein Zirkonia Wert?

Zirkonia sind künstlich hergestellt und dadurch im Wert viel niedriger als Diamanten. Durch die Möglichkeit beliebig viele Zirkonia herzustellen, ist dir Rarität wie bei natürlichen Edelsteinen nicht gegeben. Hier kommt es beim Wert eines Rings mit Zirkonia dann mehr auf die Verarbeitung und das Edelmetall an, in welches der synthetische Stein eingesetzt ist.