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Hochzeitsfeier

Hochzeitsfest mit Tradition

Hochzeitsfeier (Geschichte und Tradition)

Die Hochzeitsfeier bezeichnet das Feiern einer geschlossenen Ehe. Das Wort "Hochzeit" ist abgeleitet aus dem Begriff "Hohe Zeit", welcher die Trauung und das einander entgegengebrachte Vertrauen beschreibt.

Viele Kulturen zelebrieren die Hochzeitsfeier über mehrere Tage, wie es zum Beispiel im Orient der Fall ist. Es gibt außerdem einen ritualisierten Tausch von Besitztümern. Diese werden auch als Brautgabe oder Mitgift bezeichnet. Diese Hochzeitsfeier wird als eine der wichtigsten Aufgaben im individuellen Leben wahrgenommen. Es existieren viele verschiedene Bräuche zur traditionellen Feier. Hier gibt es zum Beispiel den Polterabend.

Bei den Christen galt die Ehe lange Zeit als Voraussetzung für eine legitime Sexualität. Hier wurde ein Vertrag geschlossen, der durch den sogenannten contractio und den consummatio, also den Ehevollzug, begründet war. Das christliche Sakrament der Ehe war somit gegeben. Hier musste die Rechtsgültigkeit der Ehe vollzogen werden. Hierfür standen Zeugen bereit, und vermeintliche Beweise wurden aufgenommen. Rechtlich anerkannt wurde dieser Vollzug aber schon, indem der Bräutigam seine Braut mit nach Hause nahm. Eine Scheidung war nicht möglich. Die Ehe konnte lediglich durch besondere Umstände aufgelöst werden. Dazu zählten zum Beispiel fehlende Voraussetzungen für die Schließung der Ehe.

Bis in das Mittelalter hinein reichte die formelle Eheschließung für deren Gültigkeit noch nicht aus. So war es Brauch, dass bei der Hochzeitsfeier im privaten Umfeld Gelöbnisse und Versprechen gegeben wurden, Besitztümer und Ländereien den Eigentümer wechselten und auch die Kirche diese Hochzeitsfeier als eigentliche Eheschließung ansah. Später waren allein die Kirchen zuständig für die rechliche Eheschließung, die eng mit der Hochzeitsfeier verbunden war. Erst im 19. Jahrhundert endete ihr Zuständigkeitsbereich, als die bürgerliche Ehe eingeführt wurde.

Zwischen 1875 und 2008 gab es in Deutschland die sogenannte obligatorische Zivilehe. Dies bedeutet, dass nur ein verheiratetes Paar auch kirchlich getraut werden konnte. Die Kirchen bestehen ihrerseits weiterhin auf dieser Vorgehensweise.

Während der Zeit der DDR gab es die Sozialistische Ehe. Hier wurde die Hochzeitsfeier inoffiziell als ein Staatsakt angesehen, wobei sie mit der herkömmlichen standesamtlichen Trauung zu vergleichen war. Der Standesbeamte schloss die Ehe der Brautleute bei festlicher Musik in einer kleinen Hochzeitsfeier mit Familie und Freunden. Diese Feier endete mit der Unterzeichnung der Heiratsurkunde.